Eröffnung der Jugendwohngemeinschaft am Metzenweg

BĂĽrgermeister spendiert FrĂĽhstĂĽck zum Einzug

Die Vorsitzende des Vereins „SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Mönchengladbach“, Notburga Gripekoven, musste viele Hände schütteln. Viele Gäste waren gekommen, um am Metzenweg den Erweiterungsbau des „Jugendhaus Am Steinberg“ zu eröffnen.

Im Neubau, der über drei Wohnetagen errichtet wurde, finden 11 Jugendliche zusammen mit den pädagogischen Fachkräften und einer Hauswirtschafterin eine neue Unterkunft. Diese Jugendwohngemeinschaft bietet eine spezielle Wohnform für Jugendliche, die aus unterschiedlichsten Gründen und daraus resultierenden Bedarfen nicht mehr im elterlichen Haushalt verbleiben können. In enger Abstimmung mit dem Jugendamt wurde das Haus konzipiert, worauf die Vorsitzende Gripekoven in ihrer Begrüßungsrede hinwies: „Im engen Kontakt mit Ihnen erarbeiten wir unsere Konzepte und können so den jungen Menschen die Unterstützung geben, die sie zum Erlernen des eigenständigen Lebens nötig brauchen“, was Jugendamtsleiter Reinhold Steins sichtlich erfreut zur Kenntnis nahm.

Doch damit nicht genug, denn auch Dirk Wermelskirchen, Einrichtungsleiter des „Jugendhaus Am Steinberg“, geht in seiner Eröffnungsrede auf die gute Kooperation mit dem Jugendamt ein. Überhaupt scheint die Zusammenarbeit mit der Stadt bestens zu funktionieren. „Seit vielen Jahren ist der SkF ein zuverlässiger Partner der Stadt Mönchengladbach“, meint Bürgermeister Michael Schroeren in seiner Ansprache und fügt noch ein „Ich bin froh, dass uns ein solch kompetenter Partner zur Seite steht“ hinzu.

Am Wochenende werden die Jugendlichen einziehen, entweder in ihre Zimmer oder in die zwei Trainingswohnungen mit eigener Kochnische, wo sie speziell auf ein selbstständiges Leben vorbereitet werden. Sie werden ein angenehm freundlich und gleichzeitig modern eingerichtetes Haus vorfinden, dem sie dann zusätzlich ihren eigenen Geschmacksstempel aufdrücken können. Noch sind die Wände der Zimmer größtenteils kahl, bald werden hier die Stars vom Nordpark, aus Jugendserien oder aus der Musikszene vom Poster lächeln.

Und lächelnd empfangen wird wohl auch der erste Gast des Hauses werden, denn Bürgermeister Michael Schroeren versprach vor allen Anwesenden: „Den Jugendlichen des Neubaus spendiere ich ein Frühstück, zu dem ich gerne dazu kommen werde!“

Wir suchen Familienpaten

Wir suchen fĂĽr unser Familienpaten-Angebot ehrenamtliche Frauen, die zwei bis drei Stunden in der Woche mit kleinen Kindern spielen, sprechen, BilderbĂĽcher schauen oder spazieren gehen. Damit sollen Erziehungsberechtigte, häufig alleinerziehende MĂĽtter, ein kleines Zeitfenster bekommen, um mal durchatmen zu können und ein wenig zur Ruhe zu kommen. „Die Familienpatin ist eine von den Familien, die teilweise auch Migrationshintergrund haben, sehr erwĂĽnschte und benötigte Begleiterin, da sie zu einer spĂĽrbaren Entlastung beiträgt“, erklärt Antje Rometsch, Ehrenamtskoordinatorin beim SkF Mönchengladbach. „DafĂĽr kann sie neue, bereichernde Beziehungen eingehen und viel Freude beim Umgang mit kleinen Kindern erfahren.“ Wir bieten dafĂĽr eine strukturierte Vorbereitung sowie eine Begleitung des Ehrenamts durch fachkundige Ansprechpartnerinnen. Ferner besteht Versicherungsschutz und Anspruch auf Fahrtkosten-Erstattung. Weitere Informationen bei Antje Rometsch und Sonja Schofenberg unter 0 21 61 - 24 760 11

Im nachfolgenden Beitrag erfahren Sie direkt von einer Familienpatin, wie ihr Alltag als Familienpatin in einer Familie abläuft.

Familienpatenschaften in Mönchengladbach from Kein Kind zurücklassen! on Vimeo.

Frauenwahlrecht war ein guter Anfang

Agnes Neuhaus machte sich bereits seit Ende der 1890er Jahre fĂĽr Frauen stark und zog als eine der ersten Frauen Deutschlands 1919 in die Nationalversammlung ein.

8. März 2017: SkF fĂĽr mehr Gleichstellung von Frauen und Männer 

Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages kritisiert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), dass die Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht verwirklicht ist. Der SkF ermutigt Frauen, sich selbstbewusst politisch fĂĽr eine Verbesserung einzusetzen. Aus Sicht des Frauenwohlfahrtsverbandes können gerechtere Lohnbewertungen in den sogenannten Frauenberufen, bessere Betreuungsangebote fĂĽr Kinder und die Abschaffung von Minijobs dazu beitragen, die aktuell 22%ige LohnlĂĽcke zu reduzieren. Hier gilt es, sich zusammen zu schlieĂźen und gemeinsam mit Verbänden und Parteien fĂĽr die Gleichstellung einzutreten. „Gleichstellung ist ein deutliches Merkmal von Demokratie, Freiheit und MenschenwĂĽrde“, so SkF BundesgeschäftsfĂĽhrerin Renate Jachmann-Willmer, „auch fĂĽr ihr Wahlrecht mussten Frauen lange kämpfen. Es ist erst knapp 100 Jahre her, dass Frauen in Deutschland wählen dĂĽrfen und gewählt werden können.“ Eine der ersten Frauen, die 1919 in die Nationalversammlung einzog, war die Zentrumspolitikerin und GrĂĽnderin des SkF, Agnes Neuhaus. Damals waren unter den insgesamt 423 Abgeordneten 37 Frauen. Agnes Neuhaus engagierte sich bei ihrer Wahl in die Nationalversammlung schon seit ĂĽber zwei Jahrzehnten stark in der FĂĽrsorge und grĂĽndete 1899 den Verein vom guten Hirten, aus dem der SkF entstand. 

Das Frauenwahlrecht, das fĂĽr uns heute so selbstverständlich ist, musste sich gegen viele Vorurteile von Männern und auch von Frauen durchsetzen. Frauen wurde etwa verminderte Intelligenz und eine „natĂĽrliche" Bestimmung fĂĽr den privaten, häuslichen Bereich zugeschrieben. Aus ihrem Engagement fĂĽr die Gefährdetenhilfe und die JugendfĂĽrsorge heraus erkannte Agnes Neuhaus: „Ebenso gut wie in der Familie gehören Mann und Frau in die Politik – nein, dass ist kein Vergleich, das ist aus der Not und aus dem Leben geborene Wirklichkeit“. 

Heute setzt sich der SkF mit seinen bundesweit 143 Ortsvereinen dafĂĽr ein, dass in Not geratende Frauen und Kinder bestmöglich unterstĂĽtzt werden und die Gleichstellung von Frauen und Männer in der Gesellschaft Realität wird. 

 

Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Burkhard Wingerath, Leiter der Stadtsparkassen-Geschäftsstelle Alter Markt sagt es schon zu Beginn des Gesprächs deutlich: „Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. ist kein 08/15-Kunde fĂĽr uns, denn dieser Verein hat einen wichtigen Auftrag zu erfĂĽllen“. Eigentlich hat der SkF mehrere Aufträge zu erfĂĽllen, nämlich unter anderem in der Kinder- und Jugendhilfe, Hilfen fĂĽr Familien oder Adoptions- und Pflegekindervermittlung. 

Aber der genannte Auftrag, den die Stadtsparkasse Mönchengladbach diesmal mit 3.000 Euro aus dem PS-Sparen unterstĂĽtzt, besteht in der Arbeit des Frauenhauses. Dieses bietet eine geschĂĽtzte und sichere Unterkunft fĂĽr Frauen und ihre Kinder und verhindert somit weitere Bedrohungen und Verfolgung durch den Täter. Hier wurde Burkhard Wingerath von der Leiterin des Frauenhauses, Larissa BĂĽchel, zusammen mit der SkF-GeschäftsfĂĽhrerin Birgit Kaatz zur ScheckĂĽbergabe empfangen. „Wir werden mit der Spende weitere Wen-Do-Kurse fĂĽr die Bewohnerinnen des Frauenhauses finanzieren können“, freut sich BĂĽchel ĂĽber die Zuwendung der Stadtsparkasse. 

Wen-Do entspringt der feministischen Bewegung der USA und ist eine Form der Selbstverteidigung beziehungsweise Selbstbehauptung fĂĽr Frauen und Mädchen. Der Name ist eine Wortneuschöpfung aus „Wen“, einer AbkĂĽrzung fĂĽr das englische women (Frauen), und „Do“, japanisch fĂĽr Weg und bedeutet also „Weg der Frauen“. Dabei geht es darum, dass die Teilnehmerinnen durch dieses Präventionsprogramm ihre Stärken entdecken und auch ĂĽben, selbstverständlich „Nein“ zu sagen. 

Birgit Kaatz hat den Erfolg des letzten Kurses hautnah erleben können: „Ich habe die Teilnehmerinnen im Raum neben meinem Büro trainieren gehört. Sie wurden im Verlauf des Seminars immer lauter, immer selbstsicherer.“ Die Frauen und Mädchen erkennen mit Wen-Do ihren Selbstwert und werden somit aus der Opferrolle geführt. „Viele Frauen fragen sich nach erfolgter Gewalt, welchen Anlass sie dazu gegeben haben“, erklärt Larissa Büchel.
Am 25. November war Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen, „da möchten wir mit der Spende ein deutliches Zeichen setzen“, meint Burkhard Wingerath. 

 

Start der Aktion „Sicherheit für Kinder“

Der SkF - Sozialdienst katholischer Frauen hat die Aktion „Sicherheit für Kinder“ gestartet. Dabei wurden alle Kinder und Jugendliche, die beim SkF im Jugendhaus am Steinberg leben und von dort aus ihren Schulweg starten, mit Reflektoren ausgestattet. Unterstützt wurden sie vom Verein „Kids in MG“, der die Materialien zur Verfügung gestellt hat. „Der Schulweg soll mit den Reflektoren an Schultasche und Kleidung für Kinder und Jugendliche sicherer werden. Sie werden besser erkannt, so dass die passive Sicherheit erhöht wird“, erklärt Birgit Richters, Leiterin Soziale Dienste.

SkF-Portrait in der Rheinischen Post

Der Weltkindertag am 20. September 2016 steht unter dem Motto "Kindern ein Zuhause geben". Viele Kinder des SkF malten dazu ihre Vorstellungen von einem Zuhause. Dies nahm die Rheinische Post zum Anlass, nicht nur die Bilder, sondern auch die Arbeit des SkF ausfĂĽhrlich vorzustellen. Hier geht´s zum Artikel.

 

Info-Tage im Rheydter Karstadt-Haus

Zusammen mit dem SkF Krefeld, vertreten durch seine Geschäftsführerin Tanja Himer begrüßte "unsere" Geschäftsführerin Birgit Kaatz am Samstag, 10. September 2016 die Besucherinnen und Besucher am Info-Stand im Karstadt-Foyer. Der SkF Krefeld hatte neben einem Geldbetrag diesen Stand bei einem bundesweiten Karstadt-Preisausschreiben gewonnen und da es in Krefeld kein Karstadt gibt, schlossen sich die beiden SkF-Ortsvereine mal eben zusammen und präsentierten sich am Stand gemeinsam. Dies wiederholt sich am Samstag, 17. September sowie am 18. und 19. November. Wenn Sie mehr über die Arbeit des SkF Mönchengladbach erfahren möchten, laden wir Sie herzlich zu unserem Stand ein!

 

Sommerfest im Ă„nne-Kremer-Haus

Die Hausleiterin Ulla Eußem-Schmitz sowie mehrere Vorstandsmitglieder des Trägervereins Sozialdienst katholische Frauen Mönchengladbach als auch Geschäftsführerin Birgit Kaatz freuten sich mit den zahlreichen Besuchern des Sommerfests im Änne-Kremer-Haus über das herrliche Sommerwetter am Freitag, 9. September 2016. Mit den vielen Stationen, von fruchtigen (natürlich alkoholfreien) Cocktails über Zuckerwatte, Popcorn bis hin zu den selbstgemachten Salaten war das Angebot sowohl für die jungen als auch erwachsenen Gäste sehr umfangreich. Da setzte Einrichtungsleiter Dirk Wermelskirchen am Grill mit seinen sehr leckeren Würstchen quasi das i-Tüpfelchen oben drauf. Es war ein sehr kurzweiliger Nachmittag, den die Verantwortlichen spürbar mit sehr viel Liebe und Herzblut organisiert haben.

 

SkF zu Besuch bei GĂĽlistan YĂĽksel

Zu einem fachlichen Austausch lud Gülistan Yüksel im Rahmen ihrer Sommergespräche den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Mönchen-gladbach ein. Dafür besuchten sie in ihrem Rheydter Bürgerbüro die Geschäftsführerin Birgit Kaatz sowie die Leiterin der Sozialen Dienste Frau Birgit Richters.

Yüksel informierte sich über die Arbeit des SkF in Mönchengladbach und tauschte sich über bevorstehende Gesetzesvorhaben aus. „Für meine Arbeit als Bundestagsabge-ordnete ist es mir besonders wichtig zu wissen, wie die Arbeit vor Ort funktioniert. Der SkF leistet für Mönchengladbach einen wichtigen Beitrag an Hilfs- und Beratungs-angeboten, von Schwangerschaftsberatung über die Erziehungsbeistandschaft bis zum Jugendhaus am Steinberg“, so Yüksel.

Bei dem Austausch ging es aber auch um künftige Gesetzesvorhaben, wie das geplante Lohngerechtigkeitsgesetz, oder auch die bevorstehende Reform des Mutterschutzes, für die Yüksel die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundes-tagsfraktion ist. „Gespräche mit Fachleuten unterstützen mich in meiner Arbeit im Familienausschuss, denn das Wissen aus der Praxis ist für politische Entscheidungen unabdingbar“, so Yüksel abschließend.

Wir suchen dringend Wohnungen für minderjährige Jugendliche

Aktuell betreuen wir 15 minderjährige Jugendliche aus Afghanistan und Syrien. Für fünf männliche Jugendliche von ihnen, die sich in der Verselbständigung befinden, suchen wir dringend Wohnraum. Das können Wohnungen mit einer maximalen Kaltmiete von 5,11 € / qm und folgenden Größen sein:

1-Raum: bis 45 qm
2-Raum: bis 65 qm
3-Raum: bis 80 qm

Der Mietvertrag wird entweder mit dem Jugendamt oder dem jeweiligen Vormund abgeschlossen.

Als Vermieter wenden Sie sich bitte an:

Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Frau Hilling
Kirchplatz 5
41061 Mönchengladbach 

Telefon: 02161-247 60-0
E-Mail: hilling@skf-mg.de

Sommerfest im Jacob-Kremer-Haus

Am 10. Juni lud das Jacob-Kremer-Haus in Schelsen alle Interessierten zu einem Sommerfest mit Spielen fĂĽr die Kinder und Stärkungen fĂĽr das leibliche Wohl ein. Und dazu kamen nicht nur viele Gäste, sondern auch die Sonne machte mit ihrem Erscheinen dem Thema alle Ehre. DarĂĽber freuten sich die Gastgeber, die Hausleiterin Ulla EuĂźem-Schmitz sowie die Vorsitzende des Trägervereins Sozialdienst katholische Frauen Mönchengladbach, Notburga Gripekoven mit dem Vorstandsteam sowie GeschäftsfĂĽhrerin Birgit Kaatz. Viele gute Gespräche mit den Mitarbeitern, Kuratoriumsmitgliedern, Vertretern des Jugendamtes sowie den Nachbarn trugen zu einem sehr gemĂĽtlichen und unterhaltsamen Sommerfest bei. 

Neu gewählter Vorstand vor großen Herausforderungen

Mit einem neu gewählten, ehrenamtlich tätigen Vorstand setzt der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Mönchengladbach die Arbeit an seinen zahlreichen Aufgaben und Projekten fort. Der Vorstand besteht nun aus der wiedergewählten Vorsitzenden Notburga Gripekoven, ihrer neuen Stellvertreterin Hildegard Vorjohann sowie Petra Anneken-Nöhles, Sabine Eichhorn und Sylvia Fahl. Als kooptiertes Mitglied bleibt Marie-Luise Ruhr-Luge weiterhin im Vorstand.   

Der SkF, der in diesem Jahr 110 Jahre alt wird, nimmt mit seinen Einrichtungen wie z.B. das Jakob-Kremer-Haus in Schelsen und Beratungsangeboten fĂĽr Frauen, Familien und Kinder eine wichtige Rolle in unserer Stadt ein, die in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Aktuell sind ĂĽber 200 hauptberuflich und ehrenamtlich tätige Fachkräfte eingebunden, um neben einer stationären Einrichtung fĂĽr ĂĽber 100 Kinder und Jugendliche auch einen sich breit entwickelten ambulanten Bereich zu betreuen. Dazu zählen neben Frauenhaus, Schwangerschaftsberatung und Adoptionsvermittlung auch umfangreiche Angebote fĂĽr erzieherische Hilfen. 

„Der SkF ist mit seinen Aufgaben kontinuierlich gewachsen und wird sich auch den aktuellen Herausforderungen, etwa bei der Betreuung minderjähriger FlĂĽchtlinge mit viel Engagement und Herzblut stellen“, formuliert die Vorsitzende Notburga Gripekoven die Ziele fĂĽr den neuen Vorstand. „Dabei steigt unser Bedarf an qualifizierten pädagogischen Fachkräften ständig und deshalb freuen wir uns ĂĽber jede Bewerbung“, so Gripekoven weiter.