Herzlich willkommen beim SkF Mönchengladbach!

Der SkF Mönchengladbach nimmt mit seinen Einrichtungen und Beratungsangeboten fĂŒr Frauen, Familien und Kinder eine wichtige Rolle fĂŒr die HilfebedĂŒrftigen in unserer Stadt ein. UnabhĂ€ngig von Konfession und NationalitĂ€t – und natĂŒrlich kostenlos.

„Da sein, Leben helfen.“ – Diesem Leitsatz widmet sich der SkF, der Sozialdienst katholischer Frauen seit ĂŒber 110 Jahren. Es war das Jahr 1906, als der von Franz Brandts mitgegrĂŒndete „Volksverein fĂŒr das katholische Deutschland“ Mönchengladbach zu einem Synonym fĂŒr christliche Sozialreform machte. In dieser Zeit beschließt eine Gruppe hilfsbereiter Frauen den frauenspezifischen Notlagen der Stadt durch die GrĂŒndung eines Mönchengladbacher Ortsvereins im Verband des „SkF - Sozialdienst katholischer Frauen“ zu begegnen. 

Was das heute konkret bedeutet, stellen wir Ihnen auf diesen Seiten vor. SelbstverstĂ€ndlich stehen wir Ihnen darĂŒber hinaus fĂŒr weitere AuskĂŒnfte auch stets persönlich zur VerfĂŒgung. Wenden Sie sich an die jeweilige Beratungsstelle oder an unsere Zentrale, die Ihnen gern weiter hilft!

 

 

A K T U E L L E S

 

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Der 1.Vorsitzende von Fortuna Detlef Deckers (2. v. r.), Einrichtungsleiter Udo Wilschewski (3. v. r.), Gruppenleiter Johannes Czimek (ganz links) und weitere Vertreter und Betreuer des Jugendhaus-Teams bei der Übergabe der Schuhe

Neue Schuhe fĂŒr die Mannschaft

Mönchengladbach, 11.02.2020. Eine verspĂ€tete WeihnachtsĂŒberraschung gab es vergangene Woche fĂŒr unser Jugend-Fußballteam im Jugendhaus Am Steinberg.

Fortuna Mönchengladbach ĂŒberreichte Einrichtungsleiter Udo Wilschewski und unserem Team-Betreuer und Gruppenleiter Johannes Czimek einen ganzen Korb voller neuwertiger Fußballschuhe. 

Die Schuhe stammen aus einer Promotion-Aktion der Firma Puma und sind eine willkommene ErgĂ€nzung fĂŒr die Ausstattung unserer Kicker! Herzlichen Dank an Puma und vor allem an Fortuna Mönchengladbach!

 

 

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GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Kaatz und die Vorstandsmitglieder Hildegard Vorjohann, Sylvia Fahl und Notburga Gripekoven prĂ€sentieren den neuen Transporter des SkF Mönchengladbach (v. l. n. r.).

Neue Fahrzeuge fĂŒr den SkF

Mönchengladbach, 06.02.2020. Der SkF Mönchengladbach nimmt zwei neue Fahrzeuge in Betrieb. Die Anschaffung erfolgte mit UnterstĂŒtzung der Stiftung Wohnhilfe.

Voller Stolz prĂ€sentierte der SkF in dieser Woche zwei neue Fahrzeuge, die fĂŒr die tĂ€gliche Arbeit des Vereins dringend benötigt werden. Beide Fahrzeuge – ein Transporter und ein PKW mit Hochdach – wurden so gewĂ€hlt, dass sie fĂŒr Transporte ebenso genutzt werden können, wie fĂŒr die Beförderung von Passagieren. 

Möglich wurde die Anschaffung auch durch die großzĂŒgige UnterstĂŒtzung der Stiftung Wohnhilfe, welche bundesweit soziale Projekte gemeinnĂŒtziger TrĂ€ger fördert.

Ein besonderes Nummernschild hat SkF-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Kaatz fĂŒr den Transporter gewĂ€hlt: MG-F 1854. „Das F steht fĂŒr Frauen und 1854 ist das Geburtsjahr der SkF-GrĂŒnderin Agnes Neuhaus.“ 

 

 

Plakataktion von Gewaltlos.de

AnlĂ€sslich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25.11.2019 ruft Gewaltlos.de mit einer bundesweiten Plakataktion MĂ€dchen und Frauen auf, sich im Chat von gewaltlos.de zu melden, wenn sie von Gewalt bedroht oder betroffen sind. Auch in Mönchengladbach werden in den nĂ€chsten Wochen an 6 Standorten Großplakate zu sehen sein.

„Wir als SKF Mönchengladbach engagieren uns als TrĂ€gerverein vor Ort ausdrĂŒcklich fĂŒr die genannte Zielgruppe und erhoffen uns durch eine erneute Aktion große Aufmerksamkeit fĂŒr ein brandaktuelles Thema.“ betont GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Kaatz.  

Die MĂ€dchen und Frauen, die sich in der Chatberatung an uns wenden, sind sowohl von körperlicher als auch von psychischer Gewalt und von anderen Gewaltformen betroffen. Gerade in den Sozialen Medien nimmt die Hemmschwelle immer mehr ab. 

Mit der Plakataktion möchte Gewaltlos.de fĂŒr das Thema sensibilisieren und MĂ€dchen und Frauen ermutigen, sich Hilfe und UnterstĂŒtzung zu organisieren. „Gewalt gegen Frauen, ob in körperlicher psychischer oder verbaler Form wollen und können wir nicht akzeptieren. MĂ€dchen und Frauen sind #unschlagbar“, sagt Maria Thoma, Vorstandsvorsitzende von Gewaltlos.de e.V.

 

 

Istanbul-Konvention vollstÀndig umsetzen

AnlĂ€sslich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen fordert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) als TrĂ€ger von FrauenhĂ€usern sowie Interventions- und Beratungsstellen im Gewaltschutz die Bundesregierung auf, die Istanbul-Konvention vollstĂ€ndig umzusetzen. Auch der SkF Mönchengladbach als TrĂ€ger eines Frauenhauses schließt sich dieser Forderung an.

Dortmund, 21.11.2019. Im Februar 2018 wurde die sogenannte Istanbul-Konvention in Deutschland ratifiziert. Der SkF weist darauf hin, dass die Bundesregierung anderthalb Jahre nach Inkrafttreten immer noch nicht den dringend notwendigen Aktionsplan zur Umsetzung der Gewaltschutz-Konvention vorgelegt hat. „Wir fordern die Bundesregierung auf, ihren Verpflichtungen aus der Konvention umfĂ€nglich nachzukommen und eine kohĂ€rente Politik zur PrĂ€vention und zum Schutz von Frauen vor allen Arten von Gewalt zu verfolgen“ erklĂ€rt Hildegard Eckert, Bundesvorsitzende des SkF.

Dringenden Handlungsbedarf sieht der SkF als TrĂ€ger von FrauenhĂ€usern sowie Interventions- und Beratungsstellen vor allem fĂŒr eine gesetzlich abgesicherte Finanzierung des Hilfesystems. Die andauernde Unterversorgung verhindert, dass Frauen und ihre Kinder Gewaltsituationen entfliehen können.

Der Verband fordert die Bundesregierung auf, die Verpflichtungen der Istanbul-Konvention umzusetzen und sie allen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Ebenen besser bekannt zu machen.

 

 

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Das Team des »Jugendhaus am Steinberg«

6. Fußballturnier um den »Agnes-Neuhaus-Pokal«

Mönchengladbach, 23.10.2019. Schon zum sechsten Mal fand am Mittwoch das Fußballturnier um den „Agnes-Neuhaus-Pokal“ statt. Der SkF Mönchengladbach als Gastgeber trat mit seinem Team des „Jugendhaus Am Steinberg“ an und durfte neun Gastmannschaften von Jugendhilfeeinrichtungen aus der Region begrĂŒĂŸen.

Die Bezirkssportanlage Bergerfeld bot beste Bedingungen fĂŒr die Mannschaften, die aus BrĂŒggen, Aachen, Stolberg, Geilenkirchen, Duisburg, Kempen, DĂŒren und Eschweiler nach Mönchengladbach gekommen waren. Schnell entwickelte sich ein rasantes Turnier, das den Aktiven ebenso sichtlich Spaß machte wie dem engagierten Organisationsteam des SkF.

Im Mittelpunkt stand auch in diesem Jahr der Fair-Play-Gedanke. Den eigens ausgelobten Fair-Play-Pokal erspielten sich die Kinder und Jugendlichen des Kinderdorfes Duisburg. Allerdings hatte die Jury keine leichte Aufgabe: Alle teilnehmenden Mannschaften verhielten sich auf und neben dem Platz ausgesprochen fair.

Den Turniersieg trug letztlich die Mannschaft des „Haus St. Josef“ aus Eschweiler davon, die im Finale die Jugendlichen des „Jugendhaus Franz von Sales“ aus Geilenkirchen mit 2 zu 1 besiegte.

Der Agnes-Neuhaus-Pokal ist nach der GrĂŒnderin und ersten Vorsitzenden des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) benannt.

 

 

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Die Barber Angels vor der Citykirche. Foto: Carsten Ertmer Geldermann

Open Air Frisiersalon an der Citykirche

Mönchengladbach, 13.10.2019. Es ist eine schöne Tradition geworden: Die Barber Angels waren auf Einladung des SkF zu Gast in und vor der Citykirche. Die Ă€ußeren UmstĂ€nde trugen diesmal zu einem besonders gelungenen Event bei.

Das war ein tolles Bild, welches sich am verkaufsoffenen Sonntag bot: Die Barber Angels Brotherhood hatten ihren mobilen Frisiersalon vor der Citykirche in der strahlenden Oktobersonne aufgebaut. Zahlreiche bedĂŒrftige MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger – darunter auch Familien – nutzten die Gelegenheit, sich von den Profis frisieren zu lassen. 

Zu der gelungenen Veranstaltung trug auch dieses Mal wieder die gute Versorgung mit Kaffee, Kuchen und WĂŒrstchen bei, die der SkF auf die Beine stellte. „Schön, dass die Citykirche und die Borussia-Stiftung uns wieder bei der Aktion unterstĂŒtzt haben“, so Birgit Kaatz, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des SkF. 

So hielt der verkaufsoffene Sonntag neben dem einen oder anderen SchnÀppchen auch einen schönen Einblick in Mönchengladbachs soziales Miteinander bereit.

 

 

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HĂŒlya Gökgöz-Corsten (SkF Aachen), Tanja Himer (SkF Krefeld), Astrid Samuel (SkF Viersen), Karoline Steffens (SKFM Heinsberg), Birgit Richters und Sabine Machado (SkF Mönchengladbach) und Sigrid Nolde (SkF Viersen)(v.l.n.r.)

Schnelle Hilfe fĂŒr das Frauenhaus

Aachen, 04.10.2019. Der Beirat der Bischöflichen Stiftung „Hilfe fĂŒr Mutter und Kind“ beschließt die Einrichtung eines Soforthilfefonds fĂŒr die fĂŒnf katholischen FrauenhĂ€user im Bistum Aachen. Auch das Frauenhaus des SkF in Mönchengladbach profitiert. 

„FrauenhĂ€user sind ein wichtiges Glied in der Kette von Hilfen fĂŒr MĂŒtter und Kinder. Gerade fĂŒr Frauen, die hĂ€usliche Gewalt erfahren haben, sind sie ein Zufluchtsort. Zwar erfolgt die Finanzierung dieser HĂ€user ĂŒber öffentliche Mittel. Es gibt jedoch Ausgaben in den HĂ€usern, die unbĂŒrokratisch und schnell bewilligt werden mĂŒssen. Deshalb hat die Bischöfliche Stiftung den Soforthilfefonds eingerichtet“, sagt Martin Novak, geschĂ€ftsfĂŒhrendes Vorstandsmitglied der Stiftung. 

Birgit Richters, stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des SkF Mönchengladbach, freut sich ĂŒber die zusĂ€tzlichen finanziellen Mittel: „Durch den Soforthilfefonds wird die WertschĂ€tzung deutlich, die das Bistum und die Caritas der Arbeit der FrauenhĂ€user entgegenbringen, die meist im Verborgenen geschieht.“