Herzlich willkommen beim SkF Mönchengladbach!

Der SkF Mönchengladbach nimmt mit seinen Einrichtungen und Beratungsangeboten für Frauen, Familien und Kinder eine wichtige Rolle für die Hilfebedürftigen in unserer Stadt ein. Unabhängig von Konfession und Nationalität – und natürlich kostenlos.

„Da sein, Leben helfen.“ – Diesem Leitsatz widmet sich der SkF, der Sozialdienst katholischer Frauen seit ĂĽber 110 Jahren. Es war das Jahr 1906, als der von Franz Brandts mitgegrĂĽndete „Volksverein fĂĽr das katholische Deutschland“ Mönchengladbach zu einem Synonym fĂĽr christliche Sozialreform machte. In dieser Zeit beschlieĂźt eine Gruppe hilfsbereiter Frauen den frauenspezifischen Notlagen der Stadt durch die GrĂĽndung eines Mönchengladbacher Ortsvereins im Verband des „SkF - Sozialdienst katholischer Frauen“ zu begegnen. 

Was das heute konkret bedeutet, stellen wir Ihnen auf diesen Seiten vor. Selbstverständlich stehen wir Ihnen darüber hinaus für weitere Auskünfte auch stets persönlich zur Verfügung. Wenden Sie sich an die jeweilige Beratungsstelle oder an unsere Zentrale, die Ihnen gern weiter hilft!

 

 

A K T U E L L E S

 

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Internationaler Frauentag in der Pandemie? Das geht!

Vor 110 Jahren gingen Frauen fĂĽr ihre Rechte auf die StraĂźe – heute treffen sie sich im Netz 

Corona macht Vieles unmöglich. Die “Vorbereitungsgruppe 8. März” lässt sich davon nicht abhalten und organisiert wie jedes Jahr zum Internationalen Frauentag eine Veranstaltung mit Lesung, Austausch und Kunst. 2021 eben digital, aber mit genauso viel Engagement.

Mitorganisatorin Birgit Kaatz ist zuversichtlich: „Natürlich ist das eine ungewohnte Situation. Wir haben uns jedoch mit den technischen Anforderungen auseinandergesetzt und ein interessantes Angebot entwickelt.” Thematisch geht es um die Macht der Sprache. Dazu werden Texte von Frauen als Impulse vorgelesen und anschließend in Kleingruppen besprochen.

Sinead Kleikamp ist der Austausch auf Augenhöhe dabei sehr wichtig: „Wir möchten herausfinden, wie Sprache unsere Wahrnehmung oder unser Handeln beeinflusst.“

Um teilzunehmen braucht es kein Vorwissen zum Thema. „Es reicht offen und neugierig zu sein”, wie Mitveranstalterin Christa Dressen betont.
Ein zusätzliches Highlight der Veranstaltung ist das live drawing der Mönchengladbacher Künstlerin Ruth Zadow, die besprochene Inhalte in Echtzeit illustriert.

In diesem Jahr findet die Veranstaltung nicht am Internationalen Frauentag selbst, sondern am Sonntag, 25. April 2021 von 17-19 Uhr statt.

Eine Anmeldung ist ab 8. März 2021 online möglich (Teilnehmendenzahl begrenzt): https://bit.ly/2O5NMc6

oder gleichstellungsstelle@moenchengladbach.de Der Link zur Teilnahme wird nach Anmeldung zugesendet.


Der “Vorbereitungsgruppe 8. März” gehören Frauen folgender Institutionen und Vereine an: Der Paritätische, freeflow, Gleichstellungsstelle, Kulturkram, SkF, Verdi Bezirksfrauenrat Linker Niederrhein

 

Größere Last und weniger Geld: Frauen übernehmen in der Pandemie deutlich mehr Aufgaben

Dortmund, 5. März 2021. Nach einem Jahr vielfältiger Einschränkungen durch die Pandemie wird eines immer sichtbarer: die wirtschaftlichen und sozialen Kosten treffen Frauen wesentlich stärker als Männer. „Diese Pandemie zeigt, dass wir noch weit entfernt sind von einer gleichen Verteilung der Aufgaben im Haushalt, der Kinderbetreuung und aktuell beim Homeschooling“ betont die Bundesvorsitzende des SkF, Hildegard Eckert, aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März.

So zeigt eine Studie der UN, dass weltweit Frauen im Vergleich zu Männern rund das Dreifache der unbezahlten Sorgearbeit übernehmen. „Wir erleben, dass das überwiegend weibliche Personal in den Sozial- und Pflegeberufen seit Monaten massiv gefordert ist. Gleichzeitig übernehmen Frauen auch Zuhause den Großteil der Care-Arbeit. Neben der Belastung im Alltag birgt dies die Gefahr, dass sich längst überholt geglaubte Rollenbilder und Geschlechterstereotype wieder zu verfestigen drohen“, so Eckert.

Mit Blick auf das diesjährige Motto des Weltfrauentages „Frauen in FĂĽhrungspositionen: FĂĽr eine ebenbĂĽrtige Zukunft in einer COVID-19-Welt“ fordert die Bundesvorsitzende des SkF: „Nur wenn es gelingt, die Aufgaben der Pflege, im Haushalt und in der Kinderbetreuung gleichmäßig auf beide Geschlechter zu verteilen und sie genauso wertzuschätzen wie die Produktion von GĂĽtern, gibt es eine echte Chance auf EbenbĂĽrtigkeit.“ Dass Frauen und Männer gleichberechtigt in allen Lebensbereichen und allen Hierarchieebenen vertreten seien, setze auch voraus, ein gewandeltes Verständnis von und mehr Wertschätzung fĂĽr Care-Arbeit zu erreichen.