Herzlich willkommen beim SkF Mönchengladbach!

Der SkF Mönchengladbach nimmt mit seinen Einrichtungen und Beratungsangeboten fĂŒr Frauen, Familien und Kinder eine wichtige Rolle fĂŒr die HilfebedĂŒrftigen in unserer Stadt ein. UnabhĂ€ngig von Konfession und NationalitĂ€t – und natĂŒrlich kostenlos.

„Da sein, Leben helfen.“ – Diesem Leitsatz widmet sich der SkF, der Sozialdienst katholischer Frauen seit ĂŒber 110 Jahren. Es war das Jahr 1906, als der von Franz Brandts mitgegrĂŒndete „Volksverein fĂŒr das katholische Deutschland“ Mönchengladbach zu einem Synonym fĂŒr christliche Sozialreform machte. In dieser Zeit beschließt eine Gruppe hilfsbereiter Frauen den frauenspezifischen Notlagen der Stadt durch die GrĂŒndung eines Mönchengladbacher Ortsvereins im Verband des „SkF - Sozialdienst katholischer Frauen“ zu begegnen. 

Was das heute konkret bedeutet, stellen wir Ihnen auf diesen Seiten vor. SelbstverstĂ€ndlich stehen wir Ihnen darĂŒber hinaus fĂŒr weitere AuskĂŒnfte auch stets persönlich zur VerfĂŒgung. Wenden Sie sich an die jeweilige Beratungsstelle oder an unsere Zentrale, die Ihnen gern weiter hilft!

 

 

A K T U E L L E S

 

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Antje Rometsch, Brigitte Wittig, Dörte Schall, Sonja Schofenberg, Birgit Kaatz und Samira Hlaouit (v.l.n.r.) Foto: Stadt Mönchengladbach

Ehrenamtliche Familienpaten gesucht

Gemeinsam mit der Fachstelle „FrĂŒhe Hilfen“ des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie bietet der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Mönchengladbach (SkF) in Form von Familienpatenschaften UnterstĂŒtzung und Hilfe fĂŒr Familien mit kleinen Kindern an.

Bei einem gemeinsamen Termin warben das Jugendamt und der SkF jetzt um interessierte Frauen und MÀnner, die sich im Rahmen einer ehrenamtlichen TÀtigkeit als Familienpatin engagieren möchten.

Bei Interesse melden Sie sich gern bei Antje Rometsch und Sonja Schofenberg (SkF Mönchengladbach, Kirchplatz 4, 41061 Mönchengladbach, Telefon 02161 2476011, Mobil 0163 433 8115, E-Mail familienpaten@skf-mg.de).

Über die Aktion berichtet wird auch im Lokalboten und im Newsroom der Stadt Mönchengladbach.

 

 

 

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Bernard Dorenbeck, Stefanie Weyerstraß, Birgit Kaatz, Birgit Richters, Markus Frieben (v.l.n.r.)

Borussia-Stiftung landet Volltreffer beim SkF Mönchengladbach

Der Sozialdienst katholischer Frauen Mönchengladbach e. V. (SkF) freut sich ĂŒber eine Geldspende der Borussia-Stiftung in Höhe von 5.000 Euro. Die offizielle ScheckĂŒbergabe fand am 18. MĂ€rz in der GeschĂ€ftsstelle des SkF statt. Mit dem Geld werden die gemeinsamen Veranstaltungen des SkF mit den Barber Angels und „WohlfĂŒhlmomente“ im Frauenhaus finanziert.

Verglichen mit den sportlichen Leistungen der Borussia steht die Arbeit der Borussia-Stiftung weit weniger im Rampenlicht. Und doch tut sie viel fĂŒr das Gemeinwohl der Stadt. Daran konnte jetzt auch der SkF Mönchengladbach teilhaben.

Markus Frieben, Bereichsleiter CSR (Corporate Social Responsibility) bei Borussia Mönchengladbach, zeigte sich anlĂ€sslich der ScheckĂŒbergabe ĂŒberaus interessiert an der Arbeit des SkF. Besonders die geförderten Projekte wurden von SkF-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Birgit Kaatz, Birgit Richters (Leitung Soziale Dienste) und Stefanie Weyerstraß als verantwortlicher Projektleiterin mit viel Enthusiasmus vorgestellt.

Die Barber Angels in Mönchengladbach

Die Barber Angels waren im Februar bereits zum dritten Mal zu Gast in der Citykirche. Die engagierten Friseurinnen und Friseure schneiden bei ihren Events wohnungslosen und bedĂŒrftigen Menschen die Haare. FĂŒr das leibliche Wohl und die gesamte Organisation zeichnet der SkF verantwortlich. Der nĂ€chste Termin im September ist schon fest eingeplant.

„WohlfĂŒhlmomente“ im Frauenhaus

Das zweite Projekt wird im Frauenhaus des SkF stattfinden und damit naturgemĂ€ĂŸ weniger öffentliche Beachtung finden. Das Frauenhaus des SkF bietet Schutz, Beratung und UnterstĂŒtzung fĂŒr Frauen, die körperlich, seelisch oder sexuell misshandelt oder von Misshandlung bedroht sind. Zur StĂ€rkung des SelbstwertgefĂŒhls möchte der SkF kĂŒnftig fĂŒr betroffene Frauen die „WohlfĂŒhlmomente“ anbieten. So kann etwa eine Typberatung mit Friseurbesuch ein StĂŒck NormalitĂ€t und LebensqualitĂ€t fĂŒr eine Frau bedeuten. „Das könnten wir ohne die UnterstĂŒtzung der Borussia-Stiftung gar nicht finanzieren“, so Birgit Kaatz.

Nach einer Idee von Rainer Bonhof

Ein bisschen GlĂŒck gehörte natĂŒrlich auch dazu, dass der SkF diese Herzensprojekte nun realisieren kann. Und das kam so: Beim Benefiz-Golfturnier, das Borussia fĂŒr Partner und Sponsoren ausrichtet, wird alljĂ€hrlich großzĂŒgig gespendet. Der Stiftungsrat entscheidet dann, wie diese Spenden gemeinnĂŒtzig eingesetzt werden.
Rainer Bonhof, Mitglied des Stiftungsvorstandes, hatte die schöne Idee, unter den anwesenden Partnern und Sponsoren fĂŒr einen Teil der eingesammelten Spenden das Vorschlagsrecht zu verlosen. Das Los fiel auf Bernard Dorenbeck, der die Arbeit des SkF kennt und schĂ€tzt. Umso schöner, dass „Losfee“ Dorenbeck auch an der ScheckĂŒbergabe teilnehmen konnte.

 

 

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Birgit Kaatz und Stefanie Weyerstraß (obere Reihe, rechts) vom SkF Mönchengladbach mit den Barber Angels. Foto: Uwe Hoffmann

Viel mehr als nur Spitzen schneiden

Sonntagmorgen am 10. Februar 2019: Auf Einladung des SkF ist zum dritten Mal die Barber Angels Brotherhood in Mönchengladbach. Und wieder ist die Citykirche am Alten Markt fĂŒr ein paar Stunden der sicher spektakulĂ€rste Friseursalon der Stadt. Mit Organisationstalent und Routine entstehen im Seitenschiff etliche improvisierte FrisierplĂ€tze – und die Barber Angels sind einsatzbereit.

Auch die ersten GĂ€ste lassen nicht lange auf sich warten. BedĂŒrftigen und obdachlosen Menschen bieten die engagierten Friseurinnen und Friseure einen professionellen Haarschnitt.

Eine zierliche Frau mit zwei Jungen kommt als eine der ersten GĂ€ste durch die TĂŒr. Eine der Barber Angels – â€žLady Grey“ mit KĂŒnstlernamen – begrĂŒĂŸt die ganze Familie und schnell sind die BedĂŒrfnisse geklĂ€rt: Zwei coole Kurzhaarschnitte fĂŒr die Jungens und einmal Spitzen schneiden fĂŒr die Mama.

„Wenn wir alle drei zum Friseur gehen, bin ich locker 50 Euro los“, so die Mutter. „Das Geld kann ich woanders gut gebrauchen“ sagt sie, wĂ€hrend Lady Grey ihr die frisch geschnittenen Haare noch zu einem ansehnlichen Zopf flechtet.

Einzeln und in kleinen Gruppen treffen nun immer mehr GĂ€ste ein, einige bringen ihre Hunde mit und ein junger Mann hat sogar eine stattliche weiße Ratte auf der Schulter sitzen.

WĂ€hrend auf der einen Seite der Kirche an allen PlĂ€tzen Frisuren kreiert und BĂ€rte gestutzt werden, fĂŒllt sich auch die SkF-Cafeteria im anderen Seitenschiff. Teilchen, Frikadellenbrötchen und vor allem der heiße Kaffee finden angesichts des ungemĂŒtlichen Wetters reichlich Abnehmer. So wird die Wartezeit zu einem netten Plausch in herzlicher AtmosphĂ€re.

Und als weitere Überraschung halten die Barber Angels fĂŒr jeden Gast eine TĂŒte voll mit Artikeln des tĂ€glichen Lebens bereit: Haarschampoo und Seife, Nagelknipser und sogar Hundefutter fĂŒr die vierbeinigen Begleiter.

Am spÀten Nachmittag ist das Gastspiel zu Ende und es ist jetzt schon klar: Im September kommen die Barber Angels wieder!

Ein Wunsch allerdings dĂŒrfte unerfĂŒllt bleiben: Die weiße Ratte hat es dem kleineren der beiden Jungen angetan. Die Antwort der Mutter ist eindeutig: „So eine Ratte kommt mir nicht in die Wohnung!“