Herzlich willkommen beim SkF Mönchengladbach!

Der SkF Mönchengladbach nimmt mit seinen Einrichtungen und Beratungsangeboten für Frauen, Familien und Kinder eine wichtige Rolle für die Hilfebedürftigen in unserer Stadt ein. Unabhängig von Konfession und Nationalität – und natürlich kostenlos.

„Da sein, Leben helfen.“ – Diesem Leitsatz widmet sich der SkF, der Sozialdienst katholischer Frauen seit ĂĽber 110 Jahren. Es war das Jahr 1906, als der von Franz Brandts mitgegrĂĽndete „Volksverein fĂĽr das katholische Deutschland“ Mönchengladbach zu einem Synonym fĂĽr christliche Sozialreform machte. In dieser Zeit beschlieĂźt eine Gruppe hilfsbereiter Frauen den frauenspezifischen Notlagen der Stadt durch die GrĂĽndung eines Mönchengladbacher Ortsvereins im Verband des „SkF - Sozialdienst katholischer Frauen“ zu begegnen. 

Was das heute konkret bedeutet, stellen wir Ihnen auf diesen Seiten vor. Selbstverständlich stehen wir Ihnen darüber hinaus für weitere Auskünfte auch stets persönlich zur Verfügung. Wenden Sie sich an die jeweilige Beratungsstelle oder an unsere Zentrale, die Ihnen gern weiter hilft!

 

 

A K T U E L L E S

 

Jetzt abstimmen fĂĽr den SkF!


 

Die Abstimmung zur NEW-Vereinsförderung 2021 läuft! Stimmen Sie jetzt zugunsten des SkF Mönchengladbach ab. Jede Stimme zählt!

  


  

header

Sorgearbeit – Who cares?

Unbezahlte Sorgearbeit, also die Betreuung und Erziehung von Kindern, Hausarbeit sowie die UnterstĂĽtzung und Pflege von Familienangehörigen, ist zwischen den Geschlechtern nicht fair verteilt. 

Nach wie vor erledigen Frauen den GroĂźteil der Tätigkeiten – und zwar täglich durchschnittlich 1,5 Stunden mehr als Männer. Der sogenannte Gender Care Gap beträgt 52 Prozent, in Paarhaushalten mit Kindern sind es sogar 83 Prozent.

Das zivilgesellschaftliche BĂĽndnis Sorgearbeit fair teilen setzt sich fĂĽr die geschlechtergerechte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit ein. Weitere Informationen finden Sie unter sorgearbeit-fair-teilen.de

 

Größere Last und weniger Geld: Frauen übernehmen in der Pandemie deutlich mehr Aufgaben

Dortmund, 5. März 2021. Nach einem Jahr vielfältiger Einschränkungen durch die Pandemie wird eines immer sichtbarer: die wirtschaftlichen und sozialen Kosten treffen Frauen wesentlich stärker als Männer. „Diese Pandemie zeigt, dass wir noch weit entfernt sind von einer gleichen Verteilung der Aufgaben im Haushalt, der Kinderbetreuung und aktuell beim Homeschooling“ betont die Bundesvorsitzende des SkF, Hildegard Eckert, aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März.

So zeigt eine Studie der UN, dass weltweit Frauen im Vergleich zu Männern rund das Dreifache der unbezahlten Sorgearbeit übernehmen. „Wir erleben, dass das überwiegend weibliche Personal in den Sozial- und Pflegeberufen seit Monaten massiv gefordert ist. Gleichzeitig übernehmen Frauen auch Zuhause den Großteil der Care-Arbeit. Neben der Belastung im Alltag birgt dies die Gefahr, dass sich längst überholt geglaubte Rollenbilder und Geschlechterstereotype wieder zu verfestigen drohen“, so Eckert.

Mit Blick auf das diesjährige Motto des Weltfrauentages „Frauen in FĂĽhrungspositionen: FĂĽr eine ebenbĂĽrtige Zukunft in einer COVID-19-Welt“ fordert die Bundesvorsitzende des SkF: „Nur wenn es gelingt, die Aufgaben der Pflege, im Haushalt und in der Kinderbetreuung gleichmäßig auf beide Geschlechter zu verteilen und sie genauso wertzuschätzen wie die Produktion von GĂĽtern, gibt es eine echte Chance auf EbenbĂĽrtigkeit.“ Dass Frauen und Männer gleichberechtigt in allen Lebensbereichen und allen Hierarchieebenen vertreten seien, setze auch voraus, ein gewandeltes Verständnis von und mehr Wertschätzung fĂĽr Care-Arbeit zu erreichen.